Kamp-Lintfort liegt im Bundesland Nordrhein-Westfalen und dort am Niederrhein. Als mittlere Kreisstadt ist sie dem Kreis Wesel angegliedert und dem Regierungsbezirk Düsseldorf unterstellt. Das Stadtbild wird zu einem großen Teil vom Waldgebiet "Leuchte" geprägt, das wiederum zum Staatsforst Xanten gehört. Sowohl die Vergangenheit im Bergbau prägen die Stadt als auch die inzwischen nicht mehr betriebene Ziegelei. Die Innenstadt ist recht modern in ihrem Erscheinungsbild. Das liegt unter anderem an den vielen zwischen 1975 und 1975 errichteten neuen Gebäuden. Die Bezeichnung der Stadt mit "Kamp" geht auf die mittelalterliche Bezeichnung "Campus" zurück, was Feld bedeutet und damit die Sumpflandschaft beschreibt, die zu dieser Zeit noch den größten Teil der Stadt bildete. Sehenswürdigkeiten in Kamp-Lintfort bilden auf jeden Fall sowohl das Zisterzienser- als auch das Karmeliterkloster Kamp, das zudem noch über einen im Jahr 1990 restaurierten Barockgarten verfügt. Auch ein Ordensmuseum ist in den alten Klostermauern inzwischen beheimatet. Im Stadteil Hoerstgen kann sowohl die evangelische Kirche mit ihrer funktionstüchtigen Weidtmann-Orgel aus dem Jahr 1732 als auch der mittelalterliche Herrschaftssitz Haus Frohnenbruch, der erstmals im Jahr 1304 Erwähnung fand, besichtigt werden. Die freistehende Aula des Städtischen Gymnasiums dient als Austragungsort für die mehrmals im Jahr stattfindenden kulturellen Veranstaltungen wie Kabarett, Schauspiel und Boulevardkomödie. Rennsportbegeisterte Besucher Kamp-Lintforts sollten ihren Aufenthalt um den 1. Mai herum legen, da der ADAC dann in Kamp-Lintfort alljährlich ein Motocross-Rennen veranstaltet, das Wertung in der deutschen Meisterschaft findet. Durch die Anbindung an die Bundesautobahnen A 42 und A 57 (bzw. E 31) ist Kamp-Lintfort mit dem Pkw sehr gut zu erreichen.